Wie funktioniert eine kontaktgesteuerte elektronische Zündung?

Zndbox

Bei einer kontaktgesteuerten elektronischen Zündung bleibt der Unterbrecher sowie auch die Fliehkraftverstellung erhalten. Es ist somit die absolut minimalste Ausbaustufe in Richtung elektronische Zündung, mit keinem Eingriffen in die historische Originalsubstanz des Fahrzeugs sowie einer Rückbauoption in wenigen Minuten.

Der Unterbrecher wird nur noch als Signalgeber für die Elektronik verwendet. Dadurch schaltet der Unterbrecher einen viel geringeren Strom (ca. 60 mA) statt mehreren Ampere. Dies verhindert den s.g. Funkenschlag und somit den Abbrand an den Unterbrecherkontakten. Durch die schnellere Abschaltung der Zündspule (steilere Abschaltflanke) verbessert sich die Zündleistung. Dies gerade bei niedrigen Drehzahlen und beim Start.

Der Einbau ist von jedem interessierten Oldtimerfreund ohne Spezialwerkzeug machbar.

 

Warum eine kontaktgesteuerte elektronische Zündung?

  • Kein Abbrand (Verschleiß) am Unterbrecherkontakt
  • Besserer Zündfunke, besseres Startverhalten, weniger Choke nötig
  • Mehr Laufruhe in unteren Drehzahlen
  • Sehr einfache Montage ohne Spezialwerkzeug
  • Klare verständliche und robuste Technik
  • Kein Eingriff in die historische Fahrzeugsubstanz
  • Rückbau in zwei Minuten

Letztes umgerüstete Zweirad:

NSU 601 OSL, Baujahr 1939


 

Letztes umgerüstete Auto:

VW Bulli Kastenwagen, T2b Typ 21, Baujahr 1978